Startseite

Forschung unter der kalifornischen Sonne

Andreas Rosenkranz erhält begehrtes Feodor-Lynen-Stipendium der Humboldt-Stiftung

Nur 100 Nachwuchsforscher in Deutschland erhalten pro Jahr ein Stipendium der Humboldt-Stiftung, um bis zu zwei Jahre im Ausland zu forschen. Der Materialwissenschaftler Andreas Rosenkranz von der Saar-Uni wurde jetzt für San Diego ausgewählt. Wer eine wissenschaftliche Karriere verfolgt, findet für eine Doktorarbeit meist vielfältige Finanzierungswege. Schwieriger wird es danach, in der so genannten „Post-Doc-Phase“. Umso begehrter ist das Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung, das jedes Jahr nur an etwa 100 promovierte Wissenschaftler aus allen Fachgebieten in Deutschland vergeben wird.

weiterlesen: Saarbrücker Zeitung, Campus extra, 07.11.16 oder Press Reader

Oben angekommen

Ein Arbeiterkind erklimmt die akademische Karriereleiter – Neunkircher wird Professor in Wien

Immer noch nehmen in Deutschland deutlich mehr Menschen aus Akademiker- als aus Arbeiterhaushalten ein Studium auf. Der Saarländer Carsten Gachot ist der erste aus seiner Familie, der studiert hat. Sein Weg führte bis zur Professur.

Manchmal scheinen Lebenswege vorgezeichnet. Doch nicht zwangsläufig muss der Stift schon in frühester Kindheit ansetzen.Carsten Gachot ist so ein Fall. Im Jahr 2011 berichtete unsere Zeitung über den Karriereweg des Neunkirchers vom Arbeiterkind zum Akademiker. Damals schrieb Gachot an der Saar-Uni seine Doktorarbeit im Fach Materialwissenschaften. Die Saarbrücker Zeitung prophezeite ihm schon da den Durchmarsch „Vom Schlosser-Sohn zum Ingenieur-Professor“.

Prof. Frank Mücklich erhält Berthold Leibinger Innovationspreis


Der Saarbrücker Materialforscher Frank Mücklich erhielt jetzt zusammen mit seinem früheren Doktoranden Andrés Lasagni und ihren Teams den mit 20 000 Euro dotierten Berthold Leibinger Innovationspreis (Zweiter Preis). Dieser wird international für neue Entwicklungen auf dem Gebiet der angewandten Lasertechnologie ausgeschrieben. Der Preis, der seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre verliehen wird, gehört zu den wichtigsten Innovations- und Forschungspreisen in der Optik. Der Jury gehörten renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Industrie an, darunter der Physik-Nobelpreisträger Professor Theodor Hänsch sowie Henning Kagermann, Acatech-Präsident und früherer SAP-Vorstand, der die Laudatio auf Professor Mücklich hielt.
weiterlesen…

DFG gibt 2,1 Millionen Euro für neuartige Anlage zur Röntgentomographie in der Materialforschung

Materialforscher verändern die inneren Strukturen von Werkstoffen, um zum Beispiel Stahl härter, Oberflächen hitzebeständiger oder Batterien leistungsfähiger zu machen. Eine neuartige Röntgentomographie hilft jetzt Saarbrücker Wissenschaftlern dabei, Materialien in Nanodimensionen viel genauer als bisher abzubilden und dabei auch dynamische Prozesse wie etwa die Verformung von Metallen zu analysieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das interdisziplinäre Forschungskonzept und die neue Technologie mit 2,1 Millionen Euro. Den Antrag dafür hatten Materialwissenschaftler der Universität des Saarlandes und des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren gemeinsam mit Informatikern und Mathematikern gestellt.
weiterlesen…

Saarbrücker Materialforscher entwickeln “blitzartige” Alternative zum Löten von Elektrobauteilen

Auf den Mikroprozessoren von Smartphones befinden sich zahlreiche winzige Lötpunkte. Sie verbinden die integrierten Schaltkreise mit dem Elektroniksystem und leiten den Strom hindurch. Da Mobilgeräte heute immer flacher, aber auch leistungsfähiger werden, können sie bei intensivem Betrieb erheblich erhitzen. Dann werden ihre winzigen Lötpunkte zur Schwachstelle im System. Materialforscher der Universität des Saarlandes haben jetzt mit Kollegen in Helsinki ein neues Material entdeckt, das solche Bauelemente und Werkstoffe durch eine blitzartige chemische Reaktion zusammenzufügen kann. Die Forschungsergebnisse wurden online in den Scientific Reports des US-Fachmagazins Nature veröffentlicht.

Weitere Infos können Sie einem Bericht des SR entnehmen, sowie der Pressemeldung der Universität und dem Paper des Scientific Reports.

Saarbrücker Materialforscher wird Honorarprofessor in China

Wulff Possart, Professor für Adhäsion und Interphasen in Polymeren an der Saar-Uni, ist im September zum Honorarprofessor am Institut für Petrochemie der Heilongjiang Academy of Sciences in China berufen worden. Das Institut forscht seit Jahrzehnten an der Entwicklung von Kleb- und Dichtstoffen für die Raum- und Luftfahrtindustrie – derzeit unter anderem für das geplante chinesische Großraumflugzeug – sowie für den Einsatz in Hochgeschwindigkeitszügen und anderen Hochtechnologien. Wulff Possart ist Spezialist für Adhäsion und chemische Veränderungen in Verbundmaterialien, Beschichtungen und verklebten Bauteilen, die vielfältigen Umwelteinflüssen standhalten müssen. Sein Ziel ist es, diese Veränderungen zu verlangsamen und die Alterung von Klebstoffen exakt vorherzusagen.

Dillinger Hütte fördert Materialforschung der Uni mit knapp 1 Millonen Euro

Die Dillinger Hütte will künftig mit der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der Universität des Saarlandes noch intensiver zusammenarbeiten. Dafür wird das Unternehmen gemeinsame Forschungsprojekte zum Thema Stahl mit knapp einer Million Euro in den kommenden drei Jahren fördern. Von Seiten der Universität sind drei Professoren der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik mit ihren Arbeitsgruppen an der strategischen Partnerschaft beteiligt. Die Dillinger Hütte will über die gemeinsame Forschungsarbeit die hohe Qualität ihrer Grobbleche aus Stahl, die unter anderem im Stahlbau, Maschinenbau, in Windkraftanlagen und der Offshore-Industrie zum Einsatz kommen, weiter verbessern.…weiterlesen…

Hier ein Radio Beitrag dazu von Radio Salü 2015-05-06-Salue_Koorperation_DH-SaarUni

Video: Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der UdS

Internationales Hochschulranking bewertet Saar-Uni mit sehr guten Noten

Das neue internationale Hochschulranking „U-Multirank“, das von der Europäischen Union unterstützt wird, bewertet die Universität des Saarlandes als überdurchschnittlich gut. Bei elf von 30 Kriterien bekommt die Universität die Note „sehr gut“, bei fünf weiteren erhält sie die Note „gut“. In dem Ranking wurden über  850 Hochschulen aus 74 Ländern verglichen, die meisten aus der Europäischen Union. Neben Universitäten und Fachhochschulen wurden auch Privathochschulen bewertet. Dabei zählten nicht nur die Forschungsleistung, sondern auch die Qualität von Lehre und Lernumfeld, die internationale Ausrichtung, das Abschneiden beim Wissenstransfer und die regionale Einbindung...weiterlesen…

Beim Bundesweiten CHE-Ranking schneiden die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sehr gut ab!

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik/Materials Science

Sowohl bei der Studiensituation insgesamt als auch der Betreuung landete sie in der Spitzengruppe. Die Studenten wissen vor allem die gute Betreuung durch die Lehrenden, das Lehrangebot selbst, die gute Studierbarkeit und den Wissenschaftsbezug zu schätzen. Aber auch der Berufsbezug, die Unterstützung für ein Auslandsstudium und die gute Infrastruktur erhielten durchweg die „grüne Ampel“ der Spitzengruppe. Damit erhielt die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der Saar-Uni von den deutschen Universitäten, an denen eine Studierendenbefragung durchgeführt wurde, die meisten Bestnoten von den Studenten selbst…weiterlesen

10 Gründe Materialwissenschaft in Saarbrücken zu studieren

Campus Saarbrücken

  • Breitgefächertes Studium
    Alle  Werkstoffklassen, also Metalle, Keramik, Kunstoffe, Glas sowie Funktionswerkstoffe sind vertreten (siehe auch Lehrstühle), dadurch lernen Studierende die ganze Bandbreite der Materialwissenschaft kennen und haben später breite  Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten.
  • Sehr gutes Betreungsverhältnis
    In der Materialwissenschaft gibt es 11 Professoren, die lediglich 60 Studienanfänger pro Semester unterrichten…weiterlesen

Leben und Lernen in Saarbrücken

Wohnen
Die Wohnungssuche in Saarbrücken ist ganz einfach. Wer nicht auf eigene Faust über die bekannten Onlineportale suchen möchte, kann über das Studentenwerk der Universität günstigen Wohnraum finden. Zum Einen gibt es etliche Studentenwohnheime auf dem Campus und in der näheren Umgebung…weiterlesen


Video “EUSMAT – The European School of Materials”

Studiengangsdokumente

Informationen zu den Studieninhalten finden Sie unter Studienpläne und Studienordnungen.